Künstlerinnen
und Künstler
der Galerie:


Stephan Brenn
Piotr Dluzniewski
Brigitte Dunkel
Ulrich Görtz
Frank Herzog
Gabriele Horndasch
Katharina Jahnke
Bärbel Messmann
Gunter Reski
Kim Reuter
Ralf Schauff
Corinne Schneider
Barbara Schüttpelz
Rolf Steiner

Memento Mori
Sterben und Tod in der zeitgenössischen Kunst

21. September bis 16. Dezember 2006

Nach den Wunderkammern „All Creatures Great and Small“ mit Tierdarstellungen in der zeitgenössischen Kunst 2004 und „Petits Fours“ zum Thema Ernährung 2005 wird dieses Jahr im neuen Salon das Thema Sterben und Tod behandelt. Wieder werden rund einhundertfünfzig Kunstwerke von etwa sechzig Künstlern in allen Techniken und Medien in dichter Petersburger Hängung zusammen mit Objekten aus Kunsthandwerk, Volkskunst, privaten Leihgaben, liturgischem Gerät und Fundstücken auf zwanzig Quadratmetern präsentiert.

Werden in unserer Gesellschaft, dem täglichen Leben, Sterben und Tod so gründlich ausgeblendet, scheint sich im Gegensatz dazu die Kunst seit frühen Kulturen in allen Epochen und auch heute noch intensiv damit auseinanderzusetzen und eine erstaunliche ästhetische Produktion darüber fortzuführen. Die Auswahl der Exponate zielt bewusst auf eine explizite Bildsprache, fordert das Motto doch zur Vergegenwärtigung des stets und überall möglichen eigenen Todes auf.

Vom 7. September bis 26. November läuft parallel im Museum Schnütgen eine Ausstellung mit vorwiegend mittelalterlicher und barocker Kunst zum selben Thema mit dem Titel „Zum Sterben schön!“ (www.zumsterbenschoen.info).
Der Salon bietet wieder ein begleitendes Rahmenprogramm, das von Jahr zu Jahr umfangreicher wird. So sind heuer eine Reihe von Lesungen, Vorträgen, Führungen, ein Filmabend, etc. geplant:

Am Donnerstag, 12. Oktober, 20 Uhr, gibt es einen Filmabend mit „Dead Man“ von Jim Jarmush und Künstlervideos zum Thema in der Filmpalette nebenan (www.filmpalette-koeln.de). Am Donnerstag, 16. November, 20 Uhr, liest Annette Brüggemann im Café Schmitz (www.cafe-schmitz-koeln.de) eigene Texte und Gedichte von Friederike Mayröcker. Am Totensonntag, dem 26. November, 16 Uhr, trägt Rolf Persch im Salon eine Auswahl eigener Gedichte zum Thema vor. Im Dezember werden Prof. Norbert W. Hinterberger (Bauhaus-universität Weimar) mit einem Vortrag über Eros und Thanatos und Dietmar Dath (Kulturredakteur FAZ) über Death Metal die Reihe abrunden. Diese und weitere Veranstaltungen werden fortlaufend ergänzt und per Mail kurzfristig im einzelnen angekündigt bzw. in den einschlägigen Veranstaltungskalendern aufgeführt.

Die kommenden Wunderkammer-Themen lauten: „Schemen und Schatten“ 2007, später „Planten un Blomen“, „Les Desmoiselles de Cologne“.

Vernissage: Donnerstag, 21. September, 19 Uhr
Jour fixe: Donnerstag, 15 bis 20 Uhr

 

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